Norwegen Richtung Südküste!

Regenbogen ohne Regen- oder Heiligenschein?😇

Mit jeder Meile, die wir südwärts segeln wird das Wetter sommerlicher. Also wollen wir diesmal nicht meckern. Die Südküste von Norwegen ist sehr schön, wenngleich die Berge und Fjorde kleiner werden. Und weil das so ist, macht die Karawane von Touris hier einen größeren Bogen. Das soll uns recht sein!

Vor Anker inmitten schönster Natur.
Von hier oben haben wir einen Ausblick auf die Bucht und unser Boot.

Vor Anker liegen wir gerne. Leider ist es nicht so einfach eine geeignete Bucht zu finden. Es müssen viele Bedingungen erfüllt sein damit wir Elisa alleine lassen- oder beruhigt schlafen können. Ich will die Gründe nicht alle aufzählen aber der Gedanke das der Anker nicht hält und man Nachts in „WindesEile“ sein Schiff retten müßte, sagt schon alles! Deswegen überprüfen wir jedesmal ob der Anker im Meeresgrund fest sitzt! Manchmal braucht es mehrere Anläufe.

Ein steiniger Seeweg. Wir müssen sehr aufpassen, dass wir keinen „DingDong“ treffen!
Die Gefahr lauert überall! Manche Felsen liegen knapp unter der Wasseroberfläche und sind nicht zu sehen!
4 Wohnungen mit Seeblick.

An der Westküste sind wir einen Tag ganz nah an den Felsbergen vorbei gesegelt. Obwohl sich die Steine ähneln, findet man immer wieder was Neues zum Staunen.

Kaum Wind, blauer Himmel, viele Eindrücke.
Inselwelt vor Farsund.

Mittlerweile sind wir im „Farsund“ angekommen. In der kleinen Stadt, mit gleichem Namen, ist jetzt im Juli richtig was los. Die Norweger haben Ferien und überall finden Veranstaltungen statt. Das ist nicht unbedingt das, was wir suchen aber wohl überall in der Welt das gleiche. Besonders am Wochenende!

Party im Hafen von Farsund.
Großes Turmspringen aus 20m Höhe.

Das Gewitter am Samstag hat die neue Wetterlage eingeblitzt. Starkwind ist im Anmarsch.

Farsund: schweres Gewitter im Anmarsch.

Im Hafen von Farsund sind wir jetzt schon 4 Tage. Wir wollen weiter. Aber Pustekuchen! Auf der Nordsee kachelt es in Böen mit bis zu 10 Beaufort. Dabei sind hohe, steile Wellen und kalter Nordwind vorhergesagt. Trotz Sonne fühlen wir uns nicht eingeladen. Also abwarten oder über Plan B nachdenken.

Sturm und Wellen auf unserem Kurs! Abwarten.

Plan A soll über Dänemark, Sylt, Helgoland nach Hooksiel gehen. Gut das wir noch Zeit haben. Wie es weiter geht werden wir nochmals berichten. Grüße an Alle die unseren Blog lesen, wo immer ihr gerade seid, Crew Elisa

Eine unserer Ankerbucht bei spiegelglattem Wasser.

Segeln in den Fjorden!

Über das Wetter, in Norwegen, habe ich ja schon geschrieben. Schwitzen mußten wir bis jetzt nicht!

Trotz so vieler PS kann diese Yacht die Wolken nicht wegschieben!

Da nicht jeder Tag für einen schönen Segeltörn taugt, lassen wir es ruhig angehen. Bis auf die Rückkehr in unseren Heimathafen gibt es nichts, was wir um jeden Preis erreichen wollen. Das nimmt uns den Druck. Der Wind entscheidet wo das nächste Ziel ist. Wir wollen uns möglichst nur unter Segeln- und nicht mit dem Schiffsdiesel fortbewegen.

Sonne und Wolken.
Vorhang auf, Licht an!

Vier Tage lagen wir im Hafen von „Rosendal“ im „Hardanger“ Fjord. Inmitten mächtiger Berge kommt Ehrfurcht auf. Alles wirkt ein bisschen bedrohlich. Die Kulisse ist beeindruckend! Vielleicht auch, weil die Sonne nicht scheint. Rosendal ist ein beliebter Ort, den viele Boote ansteuern.

Der Hafen von „Rosendal“

Die Wanderung zum Gletschersee, „Bondhusbrea“ beginnt in „Sundal“. Zum Startpunkt des Wanderweges sind wir dieses mal mit dem Bus gefahren. Vor 24 Jahren, wo wir auch schon mit unserem Boot hier waren, ging das Eis noch fast bis zum See herunter.

Gletschersee „Bondhusbrea“
Im Hintergrund der Gletscher „Fonnabu“.
„Fonnabu Gletscher“ auf dem Rückzug!
Schmelzendes Gletschereis!

Nach einem Segeltag freuen wir uns auf Ruhe im Hafen oder vor Anker. Wenn wir Glück haben, erwischen wir einen schönen Liegeplatz. Bernadette zaubert dann leckeres Essen aus der Kombüse und ich kümmere mich ums Boot. Danach kein Fernsehen und keine Nachrichten. Ein „Leben auf Sichtweite“! Man muss es mal leben und erleben. Mindestens für eine bestimmte Zeit.

Ein ganzer Steg für uns alleine!

Auf dem Weg in den „Lysefjord“ kommt man an einer kleinen, vorgelagerten Insel vorbei. Jost, unser Segelfreund von der JAN VII, schwärmte so von dieser Insel „Kvitsøy“. Also haben wir einen Abstecher dorthin gemacht. Es gefiel uns so gut, dass wir gleich 3 Tage geblieben sind.

Dick angezogen raus in die Natur von „Kvitsøy“.
Steine, Schafe und saftiges Grün!
Unser Hafenplatz auf „Kvitsøy“.
Zur Abwechslung mal keine Berge.
Der blaue Himmel!

Heute, bei Sonne und warmen Wind wollen wir in den „Lysefjord“. Was für ein genialer Tag um in diesen langen Fjord zu segeln! Womit haben wir das verdient? Blauer Himmel, leichte Brise.😎😎👍

Der Eingang in den Fjord.

Im „Lysefjord“ ist der „Preikestolen“. Ein touristisch sehr begehrtes Ziel in Norwegen. Fast jeder kennt diesen Felsen. Ohne Zaun laufen hunderte Menschen oben herum. Wir sind unten mit Elisa vorbei gesegelt. Was für eine Kulisse!

„Preikestolen“ im „Lysefjord“, 604 Meter hoch. Die Felsen sind vor 10.000 Jahren durch Eissprengung entstanden. Das Gestein selbst ist ca. 1,5 Milliarden Jahre alt.
Oben kann man die Menschen erkennen. Nervenkitzel!

Statt da hoch zu wandern genießen wir die gewaltigen Berge von unten und kreuzen gegen den Wind wieder aus dem Fjord heraus. So ein schöner Tag heute!

Wir können ganz nah an die Felsen segeln. Direkt an der Kante sind rund 200 Meter Wassertiefe!
Historischer Touristen Dampfer!
Die unglaubliche Geduld dieser Felsen!

Für die nächsten Tage ist gutes Wetter- und passender Wind für unsere Weiterreise. Stavanger lassen wir an Backbord liegen und dann geht es allmählich Richtung Südküste. Von da aus werden wir nochmals berichten. Habt es gut!

Gruss Crew Elisa ⛵️👋

Sie hat meinen Pullover an!😆👋

„Bergen“ in Norwegen!

Um es vorweg zu nehmen- das Wetter ist weiterhin meist herbstlich. Kalt und viel Regen bestätigen die schlecht Wetter Statistik über die Stadt Bergen. Kaum ein Segeltörn der von Anfang bis Ende richtig schön ist. Dicke Pullover, Segelanzüge, Stiefel und Handschuhe gehören für uns hier in den Sommer. Unsere Bordheizung wird fast täglich eingeschaltet.

Vor Anker, so schön in dieser Bucht.
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2026 Ziel- Norwegen!

Nach unseren längeren Reisen in den Süden Europas, wollen wir wieder mal nach Norwegen segeln. Viermal waren wir mit unserem damaligen Boot „Jazzy“ schon hier. Die Westküste hat uns sehr gut gefallen. Wenn nur das Wetter mitspielt!? Anfang Juni starteten wir dann von unserem Heimathafen in Hoolsiel. Unser erstes Ziel war Helgoland.

Old Helgoland bei bestem Wetter!
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Ende unserer Segelreise 2.0 von 2022-2023!

Am Freitag, den 4. August 2023 sind wir um 17 Uhr durch die Seeschleuse von Hooksiel zurück in unseren Heimathafen. Dieser letzte 50 Seemeilen Törn, von Norderney kommend, forderte uns nochmals. Die Ausfahrt durch das „Dovetief“ vor Norderney ist genau zu berechnen weil es dort im Seegatt so flach wird. „Jetzt bloß auf den letzten Meilen keine Fehler machen!“ (Hier stranden jedes Jahr mehrere Yachten.) Warum ein „Tief“ so flach sein kann, lernt man beim Gezeitensegeln!🤨

„Dovetief“ so flach! Sandbänke mit Brandung im Hintergrund.
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Segeln im Solent!

Seit gut 2 Wochen sind wir in England und segeln vor der Südküste Richtung Ost. Immer wieder kommen wir an Buchten vorbei, die sich ins Land schneiden. Hier ist man geschützt und wir können meistens ankern. Die Städtenamen der Buchten haben oft die Endung „mouth“! Ein echter Zungenbrecher wenn man sich über Funk anmelden muss. Zur Zeit liegen wir in „Portsmouth“, am östlichen Ende des Solent.

Unser Hafen direkt am „Spinnaker Tower“ in Portsmouth 170m hoch!
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🍾 heute vor einem Jahr,

am 13. Juni 2019 sind wir von unserem Heimathafen, Hooksiel gestartet. Ein Jahr: „segelreisemitelisa“. Wir erinnern uns noch an die Verabschiedungen mit euch und an die gut gemeinten Wünsche! Heute, nach 366 Tagen können wir sagen, dass diese bis hier in Erfüllung gegangen sind. Es war ein sehr schönes Segeljahr. Ging es doch immer der Sonne hinterher!

Eine Segelsaison ohne Ende!
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