…das Ende

des Kantabrischem-Gebirge versinkt hier in den Fluten des Atlantik. Nur wenige Seemeilen nach West sind unter unserem Kiel schon über 1000 Meter Wassertiefe. Die Küste, an der wir entlang segeln, ist unendlich schön und vielseitig! (Besonders von Seeseite.)

Seit Gijon begleitet uns dieses Gebirge in Galicien. Landeinwärts könnte man denken, wir sind in Norwegen, Österreich oder auch auf einem See. Oder doch Schweden? Weiße Strandabschnitte lockern die Küstenlinien auf. Unser Kurs ging von Gijon über La Coruna, einer Großstadt in der wir 7 Tage verbrachten, vorbei am Kap „Cabo-Finistere“, den westlichsten Punkt von Spanien. Wer dieses Kap umrundet ist nun endgültig auf dem offenen Atlantik angekommen. Zur Zeit ein Paradies, was bekanntlich so nah an der Hölle liegen kann.🤨

„Cabo-Finistere“

Immer hohe Dünung scheint hier normal. Zum Glück hat Spanien an diesem Küstenabschnitt lauter „Rias“. Große Buchten in denen man schon tagelang verweilen könnte. So schön hatten wir uns das nicht vorgestellt. Aber auch das Wetter ist zur Zeit gut zu uns. Jeden Tag segeln wir ein Stück weiter in die nächste Ria. Dort liegen wir in einem der zahlreichen Häfen- oder vor Anker. Aus der Pantry kommt dann leckeres Essen🥘🍳🍔! Das hat etwas ganz besonderes. Wir Drei für uns!

Solch ein Törn ist wie ein Puzzle. Jeden Morgen gleiche ich das Wetter, die Gezeiten, die Strömung, die Windrichtung und Stärke mit dem gewünschten Zielhafen in der Seekarte ab. Nur für den nächsten Schlag machen wir uns einen Plan. Für länger macht es keinen Sinn, da sich die Bedingungen so schnell ändern. Fahrtensegler kennen das! Auffällig ist, dass der Törn Richtung Süd leichter sein wird als zurück Richtung Nord. Der Wind kommt viel öfter aus nördlicher Richtung als umgekehrt! So werden wir auf unserer Rückreise mehr Gegenwind bekommen. Aber denken wir jetzt noch nicht daran.🤨

Blauer Himmel, schöne Landschaft, kleine Bergdörfer!

Wetterberichte kann man in Küstennähe gut per Internet empfangen. Für küstenferne Kurse, ohne Netzanschluss, habe ich auf die alte Kurzwelle gesetzt. Der Deutsche Wetter Dienst (DWD) sendet nach wie vor auf Kurzwellen Frequenzen. So teste ich immer wieder meinen Wetterempfänger „Fastnet 25“. Vielleicht eine Alternative zu teuren Iridium-Satelliten-Telefon, mit dem man auf See Wetterberichte bekommt.

Zum Test noch fliegend verdrahtet! Sogar mit Drucker👍

Ein Blick auf unseren Kartenplotter. Links unten ist unser Standort.

Das geöffnete Fenster Richtung Amerika.

La Coruna mit dem Fahrrad.

Schmächtiger Wachmann der von Bernadette gestützt werden muß🤭

Vielleicht schon morgen erreichen wir Vigo. Danach geht es dann an der portugiesischen Küste weiter. Dann berichten wir wieder.

Alles Gute in die Heimat, Crew Elisa

PS. Vielen Dank für die lieben Kommentare und Briefe per Mail.

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