Von Calais bis Borkum sind es rund 280 Seemeilen. (520km) Ein Teilstück unserer Reisen, welches wir nun schon zum 4. Mal abgesegelt haben. Auch diesmal hat uns diese Strecke nicht sonderlich gefallen. Es ist ein anspruchsvolles Revier, wenn man seewärts herum segelt. Stehende Mastrouten durchs Binnenland sind keine Alternative für uns.
Heute Nacht sind wir um 00:30 Uhr im Hafen von Borkum eingelaufen. Ein 100 Seemeilen Törn von „Den Helder“ der es in sich hatte! 5-6 Windstärken von achtern, Regen, Gewitter, kalt und zuletzt stockdunkel.

Diese gesamte Küstenlinie hat starke Tiedenströme, eine ruppige See, kurze und steile Wellen. Andauernd Untiefen, Sandbänke und Sperrgebiete. In den „flämischen Bänken“ vor Belgien und vor den Inseln sind viele Flachstellen zum Teil mit Brandung. Es gibt reichlich Schiffsverkehr und seewärtige Einfahrten für die Großschifffahrt wo man sich über Funk anmelden muss bevor man diese kreuzen darf. Zum Beispiel: Rotterdam. „Da kommst du nicht rüber ohne irgend einem- oder mehreren Containerschiffen auszuweichen“! Echt stressig.

Ankern ist an dieser Küste nicht möglich. Immer muss man in die- zum Teil teuren Häfen. Der Hafen von Blankenberge, Belgien hat uns aber gut gefallen. Hier gibt es zwei sehr freundliche Hafenmeister und ganz in der Nähe die historische Stadt „Brügge“, die per Zugfahrt schnell zu erreichen ist.


Brügge ist beeindruckend! So viel „Altstadt“ haben wir selten gesehen. Toll!
Die Herstellung von Bier ist in Belgien besonders ausgeprägt. So gibt es hunderte Biersorten. Für mich war der Geschmack eher gewöhnungsbedürftig. Bei so viel Konkurrenz wird sicher auch mal ein Klostein mit gebraut. Für die feine Nuance.😜🍻Mir reichen die deutschen Biere!👍


Seit heute sind wir wieder in Deutschland. Das Wetter ist seit Wochen nicht schön. Wir dachten schon an Umdrehen!☀️😎⛱ ⛵️Vorher wollen wir jedoch in unserem Heimathafen Hooksiel festmachen. Zu Hause wird es auch einiges zu tun geben. Wir melden uns wieder. Crew Elisa

Wie immer herzerfrischend ehrlich geschrieben! Wir sind gespannt, ob der brennende Autofrachter uns zu einem Umweg über Ramsgate zwingt.
Klosteine im Bier wäre evtl. Eine neue Marketingidee 😄
Euch eine gute Ankunft in Hooksiel
Manni und Ute
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…moin, danke für deinen Kommentar. Den brennenden Autofrachter haben wir gesehen. Ich glaube nicht, dass ihr deswegen Umwege machen müßt. In Portsmouth solltet ihr in den „Gunwharf Quay“ Hafen fahren. Der hat uns gut gefallen. Das Bier müßt ihr selbst mal probieren. Es schmeckt eigenartig. Euch eine schöne Zeit. Bernadette und Hans-Richard 👋
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… und wieder sehr beeindruckend!
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Schön, dass ihr bal wieder Zuhause seit! 😘
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